Leopold Ram

Gerüster. Widerstandskämpfer. Hingerichtet.

* 1895    † 1944

 

Herkunft, Beruf, Soldat im 1. Weltkrieg, SDAPÖ, RSB

Leopold Ram wurde am 12.11.1895 in Aspersdorf (Niederösterreich) geboren. Er arbeitete als Gerüster. Ab März  1915 war er Soldat im 1.  Weltkrieg, und in dieser Eigenschaft Gefreiter. 1923 trat er der SDAPÖ, 1925 dem republikanischen Schutzbund bei.

Mitarbeit an der Zeitung "Rote Front"

Leopold Ram arbeitete an der Zeitung »Rote Front« mit.

Verhaftung, Todesurteil, Hinrichtung

Am 18. 11. 1942 wurde Leopold Ram verhaftet und am 14. 12. 1943 zum Tode verurteilt. Am 25.2.1944 wurde er im LG I in Wien hingerichtet.

Aus der Anklageschrift vom 6. 10. 1943

„Von einem Kommunisten, dessen Name Mischka oder ähnlich gelautet haben soll, wurde der Angeschuldigte Ram im Herbst 1941 für die Mitarbeit in der illegalen KPÖ in Wien gewonnen. Er erklärte sich bereit, das Amt eines Verbindungsmannes zu übernehmen und in dieser Eigenschaft die Führung zwischen der Leitung der kommunistischen Organisation im II. Wiener Gemeindebezirk und kommunistischen Betriebszellen zu übernehmen, die bei der Wiener städtischen Straßenbahn, in einem Elektrizitätswerk und unter den städtischen Kanalräumer dieses Bezirks bestanden."

Gedenkort

Im ehemaligen Hinrichtungsraum des Wiener Landesgerichts findet sich sein Name auf einer der Gedenktafeln.

Die Gedenkstätte auf der Gruppe 40, Zentralfriedhof

Weblinks und Quellen


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